Promotion-Themen

Artist: YOSHUA
EP: "Yoshua"
Album VÖ: 04.05.18
Formate: Digital
Label: Chefrecords Ratekau
Vertrieb: Kontor

Er ist ein Krieger der Nacht und erzählt uns in hellsichtigen Dunkeltönen vom Lärm unserer Zeit: Der junge Hamburger Musiker Yoshua. Er wirft nicht nur mit großer Leichtigkeit Songs in die Runde, die zwischen Pathos und Minimalismus oszillieren, er hat auch die seltene Fähigkeit nach innen zu gehen, und all jene Empfindungen zum Ausdruck zu bringen, die viele von uns meiden, kaum zu fühlen wagen. Die Band um Sven Bünger (Produzent von Madsen, Johannes Oerding, Tonbandgerät) spielt dazu mitreißende Atmosphären, mal elektronisch, mal mit pointierten und elektrisch verzerrten Gitarren.

Der Exzentriker und Poet, der Songwriter und Sänger Yoshua: er ist DIE Neuentdeckung des noch jungen Jahres. Umso schöner, dass wir uns nun von seinem Talent - auf der selbstbetitelten Debüt- EP „YOSHUA“ - überzeugen dürfen. Vorhang auf also für die zwei neuen Songs „Scheinwelt“ und „Ich hab dich“! Auf diesem vielschichtigen Emo-Wave-Rock-Juwel sind außerdem auch die beiden Vorab- Singles „Krieger der Nacht“ (plus Akustik-Version) und „Lärm der Zeit“ vertreten.

„Ich weiß, dass es vielen Leuten schwerfällt alle ihre Gefühle zu zeigen. Die Gefühle, die die Leute zeigen wollen, sind die glücklichen Gefühle,“ sagt er im Interview, und tritt mit „Scheinwelt“ und „Ich hab dich“ den Beweis an, dass man auch schwerverdauliche Themen und unglückliche Gefühle wie Traurigkeit, Wut, Schmerz oder die Suche nach einem Zuhause in Wort, Ton und Bild fassen kann.

„Ich hab dich“ macht die emotionale Welt und die Gedanken eines Kindersoldaten erfahrbar. Yoshua erzeugt auch beim verschlossensten Zuhörer noch Gänsehaut-Effekte, wenn er jenen Moment beschreibt, in dem der Kindersoldat gezwungen wird einen anderen Menschen zu erschießen. „Und ich höre, jede Nacht wie er um Gnade fleht /Kann sein Gesicht in meinen Träumen sehen /Sie sagten tu’s oder wir töten dich.“ Doch trotz des konkreten Themas, mit dem sich Yoshua sehr intensiv beschäftigt hat, kann er auch Assoziationsräume offen lassen: „Es ist mir total wichtig, dass man sich mit Themen unterschiedlich identifiziert, sie auch unterschiedlich interpretiert.“

Er schreibt nicht mit dem erhobenen Zeigefinger und er hatte nie das Bedürfnis, Lieder zu schreiben, die man mal so eben zwischendurch hören kann. „Die Leute können mit „Ich hab dich“ entweder nichts anfangen - oder sie fangen an nachzudenken.“ Gleichzeitig gesteht er mit schlafwandlerischem Selbstbewusstsein „dass man natürlich niemals das fühlen kann, was ein Kindersoldat, was ein anderer Mensch fühlt.“

Amy Winehouse und Janis Joplin, seine Lieblingssängerinnen, lassen grüßen, wenn er auf seine poetische Art sagt: „Ich habe schon immer gespürt, dass ich noch eine zweite Stimme habe.“ Er hatte da gar keine andere Wahl. Es kam einfach aus ihm raus. „Und egal ob jemand gesagt hat, ich soll aufhören zu singen oder ich soll weitersingen, ich hab immer dann aufgehört, wenn ich ́s gespürt hab, und immer dann angefangen zu singen, wenn ich`s am meisten gebraucht habe.“

Mit „Scheinwelt“ erzählt er eine Geschichte aus seinem eigenen Leben: es ist eine kompromisslose Abrechnung mit der Welt des Konsums und der Normen. Ganz direkt spricht er darin alle Menschen an, die nur an sich glauben können, wenn sie den Glitzerwelten des Konsums und der gesellschaftlichen Erwartungen folgen, die immer HöherWeiterUndSchneller hinauf wollen.

„Niemals komm’ ich mit in deine Scheinwelt/ Niemals vergess’ ich wer ich bin/ Niemals komm’ ich mit in deine Scheinwelt/ Niemals komm ich mit dort hin,“ heißt es im eingängig-dichten Refrain.

Aber Yoshua beschreibt nicht nur negative Zustände, er kann auch optimistisch und euphorisch dagegenhalten. In dem düster-kollektiven Aufbruchssong „Krieger der Nacht“ wird er selbst, sowie all die Stimmen, die gehört werden müssen, zum Krieger: „Wir sind Krieger der Nacht / wir bleiben ewig wach/ es gibt nichts was uns hält / wir sind alles was zählt.“ Wer ist dieses „Wir“, wer sind diese nachtverliebten Krieger, die sich wie eine Gang in den Dunkelheiten der Gegenwart formieren, um mit Hilfe der Nacht den Gegenangriff zu wagen?

„Krieger der Nacht“ sind all die Menschen, die mit all ihren Gefühlen und mit all ihren Stärken und Schwächen versuchen etwas zu schaffen, etwas weiterzugeben. Die es wagen zu leben, anstatt nur zu existieren. Die konfrontiert sind mit dem Kampf des Überlebens“.

Und warum „Nacht“? „Es sind die Leute, die nicht wirklich gesehen werden, die aber die anderen Menschen sehen und deren Diskrimnierungen“.

Und wer ist dieses „sie“ in dem Song? Yoshua: „Das sind die Leute, die bewusst anderen Menschen sagen, dass sie nicht fühlen dürfen; dass sie als Mensch auf dieser Welt keinen Platz haben. In einer seiner neuen Phasen Der Song „Lärm der Zeit“ beschreibt eine pure Selbstkonfrontation, und wie Yoshua noch lernen muss damit umzugehen; „Lärm der Zeit“ ist ein Song aus dieser Phase der Selbstkonfrontation. „Es ist ein Song über meine Selbstmordgedanken, und wie ich mich dabei fühle, wenn ich über dieses komplizierte Thema nachdenke. In dem Song geht es darum, einfach keinen Platz zu haben, kein Zuhause zu finden. Gleichzeitig aber auch um die Faszination des Todes. Meine Stimme hilft mir mich Tag für Tag am Leben zu halten. Sie schützt mich vor dem Tod. Und das kann mir niemand nehmen.“

Was müsste passieren, dass seine traurigen Gedanken aufhören?„ Ganz einfach: Frieden. Ich glaub das ist es. Frieden mit mir selbst und mit der Welt.“

Mit dem Gitarristen, Songschreiber, Produzent und Label-Betreiber Sven Bünger und seinem Team hat Yoshua passende musikalische Partner gefunden. „Das sind Seelenverwandte“, sagt Yoshua, der selbst Klavier spielt. Yoshua mag es gerne, Kurzgeschichten zu schreiben und sie den anderen Musikern als Startschuss für einen neuen Song vorzulesen. „Und während ich die vorlese, wird das manchmal schon durch Atmosphären aus dem Studio untermauert. Wir schreiben dann schon auf Akkorde, die wir einfach kurz dazu spielen.“ Die Melodien sind meistens von Yoshua.

Yoshua spricht von den magischen Momenten der Komposition: „Ich bin nicht ansprechbar, wenn ich schreibe, ich bin wirklich weg.“

„Tolles Ein-Mann-Depeche-Hotel. Bodycontrol und Kontrollverlust gleichzeitig, opposites attract. Super Produktion“ - Tobias Levin

EP Tracklisting:
1. Krieger der Nacht
2. Lärm der Zeit
3. Scheinwelt
4. Ich hab dich
5. Krieger der Nacht (akustisch)

Web:
Instagram: www.instagram.com/officialyoshua
Facebook: www.facebook.com/officialyoshua
YouTube Channel: http://bit.ly/2CV7jVe

  • YOSHUA_MG_9833_Credit_Lotta_Landbeck_1500
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