Artist: Jochen Distelmeyer
Titel: „Songs From The Bottom Vol.1“
Album VÖ: 12.02.16
Formate: CD, Vinyl, Download
Label: Four Music
Vertrieb: Sony Music
Website: www.jochendistelmeyer.de

 

Er hat es getan. Jochen Distelmeyer hat die Rufe erhört. Auf der Lesereise zu seinem viel beachteten Romandebut „Otis“ (Rowohlt Verlag) hatte er die Bühnen nicht nur mit seinen frei gesprochenen Rezitationen gerockt. Er verblüffte sein Publikum auch mit der leichtfüßigen Performance einiger seiner Lieblingslieder aus fremder Feder. Auf Englisch. Solo zur Gitarre. Das Publikum war verzückt – und wollte mehr. Jetzt hat Distelmeyer, ehemals Frontmann der legendären Band Blumfeld, das ersehnte Akustikalbum aufgenommen.

Jochen Distelmeyer, der untypischste Popstar des Landes. A voice of its own. Charismatisch und kühl, aggressiv und affirmativ, mit Standpunkt und Stil, Leidenschaftlichkeit und Tiefe. Einer, der sich auch dem Lovesong nicht verweigert.

„Songs From The Bottom Vol. 1“ heißt daher vor allem: Songs from the bottom of his heart. 12 englischsprachige Stücke über die Liebe, den Schmerz verlorener Illusionen und das Weitermachen. Grandios-überraschende Versionen von Britney Spears „Toxic“, „Video Games“ von Lana Del Rey und Richard Ashcrofts BritPop – Hymne „Bitter Sweet Symphony“. Songs from the bottom of songwriting, vom Kern des Popsongs: Kris Kristofferson, Al Green, Roddy Frame, Nick Lowe und Ivor Cutler. Evergreens und Instant Classics. Der Avicii-Track „I could be the one“ und Radioheads „Pyramid Song“, das zum englischen Cousin von „Schmetterlings Gang“ vom Blumfeld-Album „Verbotene Früchte“ wird.

Back to the roots also? Nur vordergründig. Gemeinsam mit Produzent Swen Meyer hat Distelmeyer einen elegant-lässigen Sound erschaffen. Jeder Gitarrenakkord, jeder Tastenschlag am Klavier und nicht zuletzt Distelmeyers mal hell sehnsuchtsvoller, dann dunkel schimmernder Gesang schwingt transparent durch die Lautsprecher. Dabei macht der Crooner Distelmeyer jeden Song zu seinem eigenen.

Eine Rückschau: Blumfeld in den Neunziger Jahren in Hamburg. Drei Jungs wie einem Postcard-Label-Video entsprungen erzählen zu Indienoise-Gitarren zwischen Joy Division, The Fall und Nirvana, warum sie mit der Welt um sie herum nicht einverstanden sind. „Ich-Maschine“ (1992) und „L’Etat et Moi“ (1994) sind vielleicht die einflussreichsten deutschen Rock-Platten der neuen Bundesrepublik. USA- und ausgedehnte Europa - Tourneen inklusive. Blumfeld bringen ihre Form von Popmusik auf den Weg.

Dann „Old Nobody“ (1999) mit Synthie-Streichern und kristallenem Gesang, dazu ein Video mit Distelmeyer und Helmut Berger in der Hotelsuite. Privates und Politisches in hymnischen Pop gegossen – Blumfeld lassen die vergiftete deutsche Popsong-Erde erblühen. Schweres, das leicht klingt. In Deutschland. Wahnsinn.

Auf „Testament der Angst“ (2001) geht die Reise weiter. Songs zwischen Anklage und Zweisamkeit. “Jenseits von Jedem” (2003) auf Platz 7 der Charts. Massig Airplay, Top of the Pops. Graue Wolken, Diktatur der Angepassten, Wir sind frei, Ein neuer Morgen – wahre Popjuwelen. Dazu hypnotische Konzerte. Mit „Verbotene Früchte“ wird 2006 die Liebe zu Folk und Blues ausgelebt. Dann der Split.

2009 erscheint „Heavy“, Jochen Distelmeyers erstes Soloalbum. „Lass Uns Liebe sein“, „Bleiben oder Gehen“, „Wohin mit dem Hass?“ Distelmeyer nimmt Fragen vorweg, die heute – 6 Jahre später - von erschütternder Aktualität sind. Von da aus nur ein kurzer Schritt zu seinem Romandebut „Otis“. Die Geschichte einer modernen Odyssee. Einer Welt im Wandel. Schauplatz Berlin. Die Irrfahrt eines Liebenden als politischer Abgesang.

Und jetzt „Songs From The Bottom Vol. 1“. Der Beginn einer Serie? Jochen Distelmeyer kann sich nach seinem nächsten Solo-Album ein Vol. 2 durchaus vorstellen. Er könnte es also wieder tun. Das System Distelmeyer kennt schließlich keine Grenzen. (Kristina Koch)

Tracklisting:

  1. JUST LIKE THIS TRAIN ...................................(Joni Mitchell)
  2. ON THE AVENUE ........................................ (Aztec Camera)
  3. VIDEO GAMES ..............................................(Lana Del Rey)
  4. I READ A LOT ....................................................(Nick Lowe)
  5. TOXIC ........................................................ (Britney Spears)
  6. PYRAMID SONG ...............................................(Radiohead)
  7. LET’S STAY TOGETHER ........................................(Al Green)
  8. I COULD BE THE ONE ...................(Avicii vs. Nicky Romero)
  9. TURN TURN TURN .........................................(Pete Seeger)
  10. BITTER SWEET SYMPHONY ............................ (The Verve)
  11. THIS OLD ROAD ...................................(Kris Kristofferson)
  12. BEAUTIFUL COSMOS ......................................(Ivor Cutler)
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