Promotion-Themen


LUKE EVANS
„At Last“ [Album]
VÖ: 22.11.19
Formate: Digital, CD
Label: BMG
Vertrieb: Warner/ADA

Nach einem Jahrzehnt im Musicaltheater und einem weiteren in Kino und Fernsehen kann sich der walisische Schauspieler Luke Evans endlich wieder seiner ersten großen Liebe widmen: dem Gesang. „Wer sich ein wenig mit meiner Vergangenheit beschäftigt hat weiß, dass alles mit dem Singen begonnen hat.“, sagt Evans, der als Teenager am Musical College in Cardiff von Charlotte Churchs Gesangslehrerin unterrichtet wurde und anschließend ein Stipendium des London Studio Centres erhielt.

Nachdem er sein Studium abgeschlossen hatte, erhielt er bald die ersten Engagements im Londoner West End und war in Musicals wie „Taboo“, „Rent“, „Miss Saigon“ und „Avenue Q“ zu sehen. Später wechselte er von den Theaterbrettern zur Leinwand und spielte in zahlreichen Hollywood-Produktionen mit, darunter „Sex, Drugs & Rock’n’Roll, „Clash Of The Titans“, „Die drei Musketiere“, „Fast & Furious, „Dracula Untold“, „Der Hobbit“ und der Disney Spielfilm-Adaption „Beauty And The Beast“. In letzterer konnte er erneut sein Gesangstalent in der Rolle des „Gaston“ unter Beweis stellen.

Dennoch... „Ich habe immer davon geträumt, ein Soloalbum aufzunehmen, auf dem nur meine Stimme zu hören ist.“, gesteht Evans. „Als Musikstudent hat das nicht geklappt, doch mit den Filmen wurde ich einem breiteren Publikum bekannt. Und dann kam ‚Beauty And The Beast‘. Außerdem sang ich im letzten Jahr in der Royal Albert Hall zusammen mit Kylie Minogue, Jamie Collum, Sir Tom Jones und Sting anlässlich des Geburtstags der Königin. Viele Leute wurden plötzlich hellhörig und sagten ‚Wow, der kann ja wirklich singen!‘“

Evans sollte sich besser an diese enthusiastischen Reaktionen gewöhnen, denn endlich hat er seinen Traum verwirklicht und veröffentlicht im November 2019 sein erstes Soloalbum mit zwölf atemberaubenden Coverversionen. Ob es Chers „If I Could Turn Back Time“, Roberta Flacks “First Time Ever I Saw Your Face”, U2’s “With Or Without You” oder “Bring Him Home” aus „Les Miserables” – Evans beweist sich als vielseitiger Sänger voller Leidenschaft und Können. Sein kraftvoller Tenor und die herrliche Instrumentierung des Royal Philharmonic Orchestra spiegeln seine lebenslange Liebe zur Musik wider.

„Da ich in den letzten zehn Jahren nur Filme gedreht habe, ist es verständlich, dass die Leute eine Weile gebraucht haben, um zu erkennen, dass Musik das ist, was ich vor allem Anderen gemacht habe.“, lacht er. „Gib mir ein Mikrofon oder eine Bühne und ich werde singen!“

Nach dem Auftritt für die Queen begann Evans, mit verschiedenen Labels zu sprechen. Als Visitenkarte nahm er mit seinen Produzenten drei Tracks auf, die für eine EP geplant waren. Beim ersten Song handelte es sich um „Say You Love Me“ von Jessie Ware. „Sie ist ein außergewöhnliches Talent und eine brillante Songschreiberin. Mit ihren Liedern habe ich mich emotional schon immer sehr verbunden gefühlt.“, schwärmt er.
Als zweiten Track wählte er Pat Benetars „Love Is A Battlefield“. Evans wollte jedoch nicht einfach nur Songs covern, sondern seine ganz eigenen Werke daraus schaffen. So wurde aus der aufgeladenen Rockhymne aus den 80er Jahren ein langsameres, offeneres und gleichmäßigeres Stück mit einem starken Beat. „Wenn Du etwas verlangsamst, hörst Du die Worte auf eine andere Art und Weise. Ich fand das Lied schon immer sehr kraftvoll und ergreifend und das Thema ist nach wie vor aktuell und relevant: Liebe in all ihren verschiedenen Inkarnationen ist schwer zu finden, zu halten und zu verarbeiten.“

Der letzte Song für das Demo ist ein Stück, dessen Melodie fest in seinem Kopf und Herzen verankert ist, seit er zwölf Jahre alt war. „Ich kaufte immer CDs im Woolworth in meiner Heimatstadt Aberbargnoed in Südwales. Ich wühlte wieder einmal im Schnäppchenregal und hielt plötzlich das Album „Killing Me Softly“ von Roberta Flack in der Hand. Ich besitze diese CD noch heute. Der erste Track auf dem Album ist „First Time Ever I Saw Your Face”. Als ich ihn zum ersten Mal hörte, traf er mich mitten ins Herz und dort ist er bis heute geblieben. Ich habe mich sofort mit ihrer Phrasierung, ihrer Emotion und dieser absoluten Reinheit identifizieren können. Heute, 28 Jahre später, liebe ich diesen Song noch immer, ich singe ihn a capella an Geburtstagen, Hochzeiten, sogar Beerdigungen. Einmal performte ich ihn auch bei einer Wohltätigkeitsveranstaltung: ein Typ bot mir am Esstisch zehn Riesen an, wenn ich den Song an Ort und Stelle singen würde. Der Auktionator sah mich skeptisch an und meinte ‚Das ist ein großes Lied! Mach es nicht kaputt, sonst verdirbst Du den ganzen Abend.‘“ Evans lacht erneut. „Es endete schließlich in tosendem Applaus.“ Die drei Demos waren so stark, dass die Idee einer EP zugunsten eines kompletten Albums verworfen wurde. Evans und sein Team arbeiteten dafür n den Trevor Horn Sarm Studios im Westen Londons.

„Auf dem Album habe ich sehr bekannte Stücke neu interpretiert.“, erklärt der 40-jährige. „Wir haben nach Songs gesucht, die wir auf das Wesentliche reduzieren und ihnen dann neue Arrangements hinzufügen konnten. Wir wollten eine Pop-Hymne oder Powerballade aus den Achtzigern in etwas Akustisches, Intimes verwandeln, ohne dabei die Essenz des Originals zu verlieren. ‚With Or Without You‘ ist das perfekte Beispiel dafür.“ Evans Stimme wird dabei von einem großen Chor unterstüzt. „Ich habe aber auch schon immer gerne Songs von Frauen gesungen. Daher suchten wir gezielt nach Tracks, die sowohl textlich zu mir, als auch zu meiner Tenorstimme passten.“ Und so ist auf dem Album auch einer von Chers größten Popklassikern zu hören: „Wenn Du Dich bei ‚If I Could Turn Back Time“ nur auf Diane Warrens Text konzentrierst, dann geht es plötzlich nicht mehr um Cher in einem Fischnetz-Strampler auf einem Schlachtschiff zwischen einem Haufen Seemänner. Es geht um Reue, Verlust und den Wunsch, die Zeit zurückzudrehen und die Vergangenheit ändern zu können. Es wird zu einem emotionalen und herzzerreißenden Lied.“ Aus derselben Zeit stammt auch „Show Me Heaven“, das im Original von der herausragenden Maria McKee gesungen wurde. „Bei einigen Songs wollte ich einfach nur das Original ehren.“, gibt er zu. „Bei ‚Show Me Heaven‘ musst diesen unglaublichen Refrain einfach herausschmettern. Das ist ein magischer Moment der Achtziger.“
Es folgt eines der ganz großen Stücke der Musicalwelt, „Bring Him Home“ aus „Les Misérables“. Warum genau dieser Song aus diesem Musical? „Verrückterweise habe ich in diesem Stück nie mitgespielt, aber ich habe ja auch noch Zeit. Ich muss ja erst mal so alt werden wie Jean Valjean.“, grinst er. „Ich habe den Song beim Aufnahmetest für das Musical-Theater-College gesungen. Eigentlich war ich für dieses Stück viel zu jung, aber ich hatte wohl diese lyrische, leichte Stimme. Ich sang es auch bei der Beerdigung des besten Freundes meines Großvaters.

Es ist ein wunderschönes und besonderes Lied, das davon erzählt, jemanden aus dem Krieg heimzubringen und zu beschützen. Ich wollte bewusst kein Musicaltheater-Album machen, doch ich weiß auch, dass viele meiner Fans es lieben, wenn ich dieses Genre singe. Also wählte ich genau diesen einen Song aus und ich hoffe sehr, dass er ihnen gefällt.“ „At Last“, der Titeltrack des Albums, ist der Jazzstandard der unvergleichlichen Etta James. Ein gewagtes Unterfangen, oder? “Ich habe gewiss nicht versucht, besser als Etta zu singen.“, antwortet Evans mit einem Lächeln. „Wenn Du einen ihrer Standards coverst, singst Du nicht irgendwas, Du singst einfach. Du legst Dich mit „At Last“ gar nicht erst an. Es geht nur darum, sich in diesem Arrangement zurückzulehnen und für sich selbst zu singen.

Luke Evans nahm das Album Anfang des Jahres auf, während er parallel die zweite Staffel von „The Alienist“ in Budapest drehte. Freitags flog er nach Großbritannien zurück, nahm das ganze Wochenende auf und war am Montagmorgen pünktlich zum Frühstück wieder in Ungarn. „Es war anstrengend.“, gibt er zu. „Eines Tages nahmen wir vier Songs auf. Und keiner von ihnen ist leicht zu singen, sie sind sehr anspruchsvoll. Doch ich wurde im Musicaltheater ausgebildet und diese Schauspieler sind die am härtesten arbeitenden Leute in der Branche. Sie machen das achtmal pro Woche, brauchen eine haargenaue Konstanz in ihrer Stimme und singen jeden Abend zwölf bis 15 Lieder. Also musste ich mich an diese Ausbildung erinnern, meinen Hals warmhalten, auf meine Stimme achten und es durchziehen. Doch ich liebte es. Ich singe lieber als zu reden. Wenn ich nur durch das Singen kommunizieren könnte, würde ich es tun.“


Und das alles vor dem Hintergrund eines weiteren hektischen Drehplans. Evans wird bald wieder im Kino in „Midway“ zu sehen sein. In dem Film unter der Regie von Roland Emmerich, der auf einer wahren Begebenheit basiert, spielt er einen US-Navy-Fliegerhelden im Zweiten Weltkrieg. „Dieses Jahr war das abwechslungsreichste, anspruchsvollste und geschäftigste Jahr, dass ich je hatte.“, beklagt er sich kichernd. „Doch ich kann nach einem Job sehr gut abschalten. Ich habe viel Energie und Konzentration und ich mag die Vielfalt. Ich habe die Möglichkeit, von einem Epos über eine Schlacht im Zweiten Weltkrieg zu einem Film mit Gary Oldman über die Pharmakonzerne in Amerika zu wechseln und mich dann wieder auf „The Alienist“ in New York City von 1890 zu konzentrieren. Für mich ist das wie ein Traum, der die Schönheit und Freude ausmacht, Schauspieler, Performer und Entertainer zu sein. Ich erkenne mich in all diesen Dingen wieder, auch in meinem Album.“ „At Last“ ist Evans Herzensprojekt und seine Leidenschaft dafür ist offenkundig auf diesen zwölf atemberaubenden Tracks zu hören. In ihnen steckt Leben. „Ich bin ein Sänger.“, sagt er. „Ich möchte, dass die Leute meine Stimme hören, die Vielseitigkeit und die Farben, die ich einem Klassiker verleihen kann. Und es ist ein sehr persönliches Album für mich. Ich habe die Songs nicht nur ausgewählt, weil sie gut klingen, sondern auch, weil sie eine Botschaft in ihnen mitschwingt.“

Durch sein internationales Engagement konnte er seine Heimat Wales in letzter Zeit nur selten besuchen. „Meine Großeltern mütterlicherseits leben noch, doch sie werden alt und meine Großmutter leidet an Alzheimer. Ich konnte ihr mein Album jedoch vorspielen, da uns meine Mutter über FaceTime verbunden hat, und in diesem Moment wurde sie wieder lebendig. Am Ende sagte sie zu meiner Mutter ‚Er ist ein Engel, der sich entschieden hat, auf der Erde zu bleiben.‘. Oh mein Gott, wie sehr ich geweint habe!“, ruft er. „Manchmal muss man sich einfach daran erinnern, warum und für wen man Dinge tut und was sie bedeuten könnten. Und meine Großmutter hat mich daran erinnert.“

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